
Einheitliche europäische Bereitschaftsdienstnummer
Innerhalb der EU besteht eine Vielzahl an Bereitschaftsdienst-Nummern für ärztliche Hilfe bei nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen außerhalb der normalen Sprechstunden, am Wochenende und an Feiertagen. Um den Zugang zu diesen verschiedenen Services und Systemen für die Bürgerinnen und Bürger einfacher zu machen, möchte die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) europaweit die einheitliche Bereitschaftsdienst-Nummer 116117 einführen.
Vorteile für alle Beteiligten:
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Eine kurze, prägnante Rufnummer, einfach zu merken;
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Kostenlos und ohne vorherige Registrierung sofort nutzbar;
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Keine umständliche Recherche in Zeitungen oder bei der Auskunft;
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Vereinfacht Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe bei Reisen und Arbeiten in den europäischen Nachbarländern erheblich;
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Kann Informationen und Hilfe in verschiedenen Sprachen anbieten;
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Erhöht Akzeptanz des Services und entlastet Notfallnummer 112;
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Spart dadurch erhebliche Kosten für Gesundheitssysteme der Mitgliedstaaten.
Das Projekt 116 117 wird von den EU-Mitgliedsstaaten Estland, Lettland, Malta und Ungarn unterstützt. . Die EU-Kommission hat Ende 2007 das Projekt bewertet. Die Ergebnisse können Sie hier nachlesen.
Ende November 2009 kam grünes Licht aus Brüssel für die Einführung einer europaweit einheitlichen Bereitschaftsdienstnummer 116 117 mehr...
(Pressemitteilung der EU-Kommission - 30.11.2009)
Der Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Dr. med. Hans-Joachim Helming, erläutert das weitere Vorgehen: Interview Dr. Helming (12.02.2010)
2011 soll der ärztliche Bereitschaftsdienst deutschlandweit über eine einheitliche Rufnummer zu erreichen sein: der 116117 mehr
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