Impfstoff sorgfältiger Sichtkontrolle unterziehen!
Vorsicht! Gummistopfen können porös sein
Das brandenburgische Gesundheitsministerium teilt per Rund-Mail am 10.11.2009, um kurz vor 9 Uhr mit, dass es Probleme bei der Mischung des Impfstoffes gegen die Schweinegrippe geben könnte. Das Schreiben hat folgenden Wortlaut:
Sehr geehrte Damen und Herren., aus anderen Bundesländern wurde berichtet, dass in Einzelfällen Partikel im Impfstoff gegen die neue lnfluenza A/H1N1 beanstandet wurden.
Die Fa, GlaxoSmithKline hat hierzu mitgeteilt, dass der Gummistopfen der Mehrdosenbehältnisse, sofern dieser noch nicht Raumtemperatur erlangt hat, brüchiger sei und Partikel in den lmpfstoff gelangen könnten. Erst mit Erreichen der Raumtemperatur wäre der Stopfen so elastisch, dass dies nicht geschieht. Wir bitten daher um Beachtung, dass die Mischung des lmpfstoffs erst nach Erlangung der Raumtemperatur erfolgen darf. Aus diesem Grund bitten wir um eine besonders sorgfältige Sichtkontrolle.
Reklamationen sollten mit Einsendung der beiden betroffenen lmpfstoffbehältnisse dem Landesgesundheitsamt, Dezernat 44, im Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg mitgeteilt werden.
Von hier aus erfolgt die Weitergabe an die für den Sitz der Fa. GlaxoSmíthKline zuständige Regierung von Oberbayern in München.
10.11.09
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