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Fatale Unwissenheit

Finanzierung der nichtärztlichen Praxisassistentin

Potsdam. Der gesundheitspolitischen Sprecherin der brandenburgischen SPD, Sylvia Lehmann, scheinen die sachlichen Zusammenhänge bei der Finanzierung der nichtärztlichen Praxisassistentin vollkommen unbekannt zu sein. Sonst würde sie nicht süffisant die KV Brandenburg zu einer Bildungsreise nach Lübbenau einladen, stellte der Vorsitzende der KV Brandenburg (KVBB), Dr. med. Hans-Joachim Helming, fest.

„Wir haben die Finanzierung von Anfang als Ärzteschaft unmissverständlich und scharf kritisiert. Die von den Krankenkassen auf Bundesebene mit aller Macht durchgedrückten Dumpingpreise sind inakzeptabel und stellen keinen Anreiz für die Ärzte dar, diese von der Sache her sinnvolle Struktur Realität werden zu lassen.“ Der von Frau Lehmann erweckte Eindruck, die KVBB sei ahnungslos und daher müsse man ihr die Wirklichkeit erklären, „zeuge lediglich von der Unwissenheit und Unbedarftheit der SPD-Politikerin“, so der KV-Chef.

Die Vergütung dieser Leistung ist auf Bundesebene so beschlossen, und dies bereits im März 2009. Zu dieser Zeit habe es im Übrigen keine Unterstützung aus dem SPD-geführten brandenburgischen Gesundheitsministerium für die Position der KVBB gegeben.

Die KV Brandenburg nun aufzufordern, die „Vergütung für die Arbeit der Gemeindeschwestern der Realität“ anzupassen, sei vollkommen wirklichkeitsfremd. „Wir sind der falsche Adressat“, so Dr. Helming.

03.02.10

 Ansprechpartner 

Ralf Herre
Tel.: 0331 2868 196
Fax: 0331 2868 197