Arzneiverordnungssoftware

Einfach und sicher verordnen – Arzneiverordnungssoftware ab 1. Juli mit neuen Funktionen

Verordnungssicherheit, höhere Wirtschaftlichkeit und Regressschutz – Ihre neue Arzneiverordnungssoftware kann Sie dabei unterstützen. Sie enthält ab 1. Juli 2012 viele Regelungen, die es vorher häufig nur in seitenlangen Papierunterlagen gab. Damit stehen Ihnen mehr Informationen elektronisch zur Verfügung, die es Ihnen erleichtern, gesetzliche Vorgaben zu erfüllen, wirtschaftlicher zu verordnen und Regresse zu vermeiden. Warum die Aktualisierung notwendig ist und was Ihre Software künftig alles kann, stellen wir Ihnen in dieser Praxisinformation vor.

 


Hintergrund

Bereits mit dem Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) von 2006 hat der Gesetzgeber vorgegeben, dass in Arztpraxen nur noch Softwareprodukte genutzt werden dürfen, die eine manipulationsfreie Verordnung der Arzneimittel gewährleisten. Darüber hinaus sieht das Gesetz vor, dass die Software weitere Informationen enthalten muss, die für den Arzt bei der Verordnung von Arzneimitteln relevant sind, zum Beispiel die Regelungen der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL).


Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat deshalb gemeinsam mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen die Vorgaben für die Softwarehäuser konkretisiert und einen neuen Anforderungskatalog erstellt. Die Software-Firmen sind derzeit dabei, ihre Produkte entsprechend anzupassen und anschließend von der KBV zertifizieren zu lassen. Ab 1. Juli soll die neue Arzneiverordnungssoftware in allen Arztpraxen zur Anwendung  kommen.

 

 

Warum Ihre Software aktualisiert wird

Die Aktualisierung des Anforderungskataloges wurde unter anderem aufgrund gesetzlicher Änderungen erforderlich, zum Beispiel durch die neue Packungsgrößenverordnung. Zudem widersprechen Voreinstellungen zu aut-idem dem gesetzlichen Kriterium für eine manipulationsfreie Software. Hierzu gab es zahlreiche Rückmeldungen von Ärzten. Darüber hinaus liegt es im Interesse vieler Ärzte, dass die Software auf Verordnungseinschränkungen und Verordnungsausschlüsse durch die AM-RL bei konkreten Präparaten hinweist. Gerade hier gab es in letzter Zeit vermehrt Prüfanträge von Krankenkassen.

 

Was ihre Arzneiverordnungssoftware ab Juli kann

 

Fragen und Antworten zur neuen Arzneiverordnungssoftware

 

11.05.2012