Heilmittel-Informations-System (GKV-HIS)

Seit dem 1. Quartal 2007 liefert das Heilmittel-Informations-System der Spitzenverbände der Krankenkassen arztbezogene Frühinformationen auf der Grundlage ungeprüfter Abrechnungsdaten. Diese Daten stellen eine Trendinformation dar und sind nicht Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsprüfung. Sie beinhalten die Verordnungen, die die Heilmittelerbringer bis zu einem festgelegten Stichtag zur Abrechnung gebracht haben. Daher sind die Angaben des aktuell ausgewerteten Quartals unvollständig, werden aber in den Folgequartalen aufgefüllt. Umsätze, Verordnungsblätter und Anzahl verordneter Heilmitteleinheiten werden getrennt nach Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie im Vergleich zur Brandenburger Fachgruppe dargestellt. Für jede lebenslange Arztnummer wird ein Bericht erstellt, vorausgesetzt es werden mindestens 30 Verordnungen im Quartalsdurchschnitt vorgenommen. Eine Aussage zur Richtgrößenausschöpfung kann hier nicht getroffen werden, da die Krankenkassen auf Bundesebene nicht über dafür notwendigen Fallzahlen verfügen. Diese Berechnung wird durch die KVBB in einer gesonderten Auswertung („Praxisbezogene Heilmittel-Richtgrößenausschöpfung“) bereitgestellt. Dafür werden die Verordnungskosten auf die Betriebsstätte bezogen, also bei Gemeinschaftspraxen oder MVZ’s für alle Ärzte aufaddiert.