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Fördermöglichkeiten
Für alle Brandenburger soll eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung gewährleistet werden – unabhängig des Wohnortes. Die Umsetzung dieses Zieles gestaltet sich jedoch vor allem in den ländlichen Regionen zunehmend schwierig. Um die Ansiedlung von Ärzten in Regionen mit bereits bestehenden bzw. zukünftig drohenden Versorgungsengpässen zu unterstützen, hat die KVBB zwei Förderprogramme aufgelegt.
Grundlage für beide Programme ist die Feststellung unterversorgter Regionen durch den Landesausschuss. Bezugsgröße dafür sind die von der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg definierten 46 Mittelbereiche des Landes. Die Mittelbereiche dienen dazu, tragfähige Systeme der Infrastruktur und somit der zukünftigen Gewährleistung der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung des Landes zu schaffen. Damit ist es möglich, Probleme kleinräumig zu erfassen, die entsprechenden Maßnahmen zielgenau anzuwenden und so eine zukunftsfähige Versorgungsstruktur sicherzustellen.
Die Zuschnitte der einzelnen Mittelbereiche können Sie der Karte Mittelbereiche entnehmen.
Für folgende Regionen hat der Landesausschuss am 4.5.2011 eine Unterversorgung festgestellt:
In der Arztgruppe Frauenheilkunde der Mittelbereich:
Lauchhammer-Schwarzheide (drohende Unterversorgung)
In der Arztgruppe Kinderheilkunde die Mittelbereiche:
Spremberg (drohende Unterversorgung)
Eisenhüttenstadt (drohende Unterversorgung)
Pritzwalk-Wittstock/Dosse (drohende Unterversorgung)
In der Arztgruppe Hausärzte die Mittelbereiche:
Guben (bestehende Unterversorgung)
Schwedt/ Oder (bestehende Unterversorgung)
Bad Freienwalde (drohende Unterversorgung)
Finsterwalde (drohende Unterversorgung)
Forst (drohende Unterversorgung)
Jüterbog (drohende Unterversorgung)
Kyritz (drohende Unterversorgung)
Lauchhammer-Schwarzheide (drohende Unterversorgung)
Pritzwalk-Wittstock/Dosse (drohende Unterversorgung)
Spremberg (drohende Unterversorgung)
Ansprechpartner
Karin Rettkowski
Tel.: 0331/2309-320








