Strukturelle und finanzielle Anreize für niederlassungswillige Ärzte

Gemeinsame Presseinformation der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen im Land Brandenburg und der Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB)

Potsdam, 2. Februar 2012. Die KV Brandenburg (KVBB) und die brandenburgischen Krankenkassen/-verbände haben im Landesausschuss beschlossen, auch im Jahr 2012 paritätisch finanzielle Anreize zur Sicherstellung der Versorgung in unterversorgten und sogenannten drohend unterversorgten Regionen für niederlassungsinteressierte Ärzte zu schaffen.

 

Diese finanziellen Lenkungszuschüsse für Ärzte, die frei werdende Praxen übernehmen bzw. in unterversorgten Regionen neu gründen, betragen bei Übernahme einer Praxis in einer unterversorgten Region 25.000 Euro, bei einer Neugründung 20.000 Euro sowie bei der Praxisübernahme in Form einer Zweigpraxis 7.500 Euro.

 

Zusätzlich zu diesen personengebundenen Anreizen können aus einem laut GKV-Versorgungsstrukturgesetz noch zu bildenden Strukturfonds, in dem die KV Brandenburg und die Krankenkassen des Landes zu gleichen Anteilen Gelder einstellen, neue, innovative Versorgungsstrukturen finanziert werden. 

 

Dieser jüngste Beschluss des Landesausschusses zeigt, dass die Partner in Brandenburg - die KV und die Krankenkassen/-verbände - auch künftig gemeinsam nach regionalen Lösungen suchen, um die ambulante ärztliche Versorgung zu gewährleisten.

 


Ansprechpartner:
 Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, Ralf Herre, 
Tel. 0331 2868111
 AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Gabriele Rähse,
 Tel. 0800 265 080 22202
 vdek - Landesvertretung Berlin/Brandenburg, Dorothee Binder-Pinkepank, 
Tel. 030 253 774 16
 BKK Landesverband Mitte, Gerald Müller, 
Tel. 030 383 907 34
 IKK Brandenburg und Berlin, Gisela Köhler, 
Tel. 0331 64 631 60
 Knappschaft, Regionaldirektion Cottbus, Denis Kettlitz, Tel. 0335 357 11050
 LKK Mittel- und Ostdeutschland, Ursula Schlegel, 
Tel. 03342 36 1111
 

 

02.02.2012