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Presseschau
Wenn ein Arzt einmal kürzertreten will, dann wundern sich die Patienten. Muss ein Mediziner nicht immer fit sein? Die Schwedter Urologin Petra Gröschel hat für sich entschieden: Ich lasse mein Arbeitsleben langsam ausklingen.
Wer in unterversorgten Regionen eine Praxis übernehme, erhalte 25 000 Euro, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen im Land Brandenburg und der KV Brandenburg.
Die ärztliche Versorgung auf dem flachen Land in Brandenburg bleibt prekär: Im ambulanten Bereich stieg die Zahl der Mediziner im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2010 nur um 0,4 Prozent auf 3523, wie die Landesärztekammer mitteilte.
Brandenburg verliert keine Zeit. Die Umsetzung des Versorgungsstrukturgesetzes hat in dem Flächenland bereits begonnen. Das Gemeinsame Landesgremium und der Strukturfonds sind auf den Weg gebracht.
Die Bestandsaufnahme der Ärztenetze fällt gemischt aus. Über den Kollektivvertrag haben sie Chancen auf zusätzliche Honorare. Das Traumziel Selektivverträge ist derweil für die meisten Netze eher weiter in die Ferne gerückt.
Brandenburgs Unternehmen kümmern sich aus Sicht von Günter Baaske noch nicht ausreichend um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Ein betriebliches Management und eine systematische Förderung zu diesem Zweck seien bisher nur wenig verbreitet.
Wer in die nagelneue Praxis von Dr. Sylvia Völler in der Karl-Marx-Straße 25 gelangen will, muss an einer Baustelle vorbei. Denn an dem einstigen Verwaltungsgebäude der Gemeinde wird noch fleißig gewerkelt.
Sylke Kaduk eröffnet in Potsdam-Bornstedt eine Augenarztpraxis
Die beiden examinierten Krankenschwestern des Gesundheitszentrums Niederlausitz Carola Wohmann und Silvia Hurraß setzen sich noch einmal auf die Schulbank, um sich zur nichtärztlichen Praxisassistentin ausbilden zu lassen.



