Informationen zum Coronavirus: Notrufnummern nicht blockieren

Nicht jeder Husten ist gleich ein medizinischer Notfall – das gilt grundsätzlich auch für eine Infektion mit dem Coronavirus. Viele Patientinnen und Patienten sind derzeit dennoch besorgt. Bevor Sie eine Notrufnummer wählen, informieren Sie sich bitte zunächst im Internet oder bei den Telefon-Hotlines!

 

Online-Informationsangebote zum Coronavirus

Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben unter www.116117.de Erklärvideos und zentrale Fragen und Antworten zum Coronavirus zusammengestellt.

 

Informationen zum Schutz vor dem Coronavirus und anderen Infektionskrankheiten erhalten Sie unter www.infektionsschutz.de

 

Das Robert Koch-Institut informiert tagesaktuell zum Coronavirus www.rki.de

 

Informationen für Reisende und Antworten auf Fragen zu Quarantänemaßnahmen im Ausland und Stornierung von Pauschalreisen gibt es beim Auswärtigen Amt: www.auswaertiges-amt.de 

 

Telefon-Hotlines zum Coronavirus

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

 

Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr. Die UPD informiert und berät Ratsuchende in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen.

 

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de. Gebärdentelefon: www.gebaerdentelefon.de/bmg.

 

Beim Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon eingerichtet: 0331 8683-777. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr. Es bietet allgemeine Informationen und beantwortet besonders Fragen unter anderem zum Arbeitsschutz oder Entschädigungszahlungen.

 

Viele Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte haben ebenfalls Bürgertelefone eingerichtet. Die Telefonnummern finden Sie auf den jeweiligen Internetseiten. Auch viele Krankenkassen bieten Hotlines an.

 

Im Krankheitsfall: Ruhe bewahren und zuerst anrufen

1. Anruf beim Hausarzt: Der wichtigste Rat für alle, die Sorgen haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, lautet: Bewahren Sie die Ruhe und rufen Sie von zu Haus aus ihren Hausarzt an. Gehen Sie auf keinen Fall ohne telefonischen Kontakt in die Praxis und vermeiden Sie Kontakt mit anderen Menschen.  

 

2. Anruf beim ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117: Sollten Sie ihren Hausarzt nicht erreichen, wählen Sie die 116117. Bei medizinischen Fragen wird Ihnen hier rund um die Uhr geholfen.

 

Nur im Notfall 112 wählen! Bei akuten, lebensbedrohlichen Beschwerden, zum Beispiel bei Verdacht auf einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, wählen Sie die 112.