Versorgungsstrukturvertrag (VSV) AOK Nordost

Geltungsbereich:

Der VSV ist ein Vertrag zwischen der AOK Nordost und der KVBB.  Er gilt für niedergelassene Ärzte, bei diesen gemäß § 32b Abs. 1 Ärzte-ZV angestellte Ärzte, Ärzte in Einrichtungen nach § 311 Abs. 2 SGB V, Ärzte in Medizinischen Versorgungszentren gemäß § 95 SGB V, Ärzte in Einrichtungen gemäß § 105 SGB V, Ärzte gemäß § 24 Abs. 3 Satz 6 Ärzte-ZV sowie ermächtigte Ärzte im Zuständigkeitsbereich der KVBB.

 

Der VSV gilt für alle Versicherten der AOK Nordost. 

 

Ziel:

Auf Basis eines softwaregestützten Moduls erhalten Sie Hilfe für eine optimierte und wirtschaftliche Arzneimittelversorgung. 

 

Teilnahme:

Die Teilnahme am VSV ist freiwillig.

 

Mit einer Teilnahmeerklärung, die Sie auf der Homepage der KVBB abrufen können (Webcode: web034), erklären Sie die  Anschaffung der Vertragssoftware. Die Teilnahme beginnt unabhängig vom tatsächlichen Nutzungsbeginn jeweils im Folgequartal nach Unterzeichnung der Teilnahmeerklärung. Sie erhalten keine Eingangsbestätigung und auch keinen gesonderten Bescheid von Seiten der KVBB. 

 

Der Erwerb des Softwaremoduls und die Teilnahme am Vertrag gelten je Arzt.

 

Vergütung:

Die Höhe der (extrabudgetierten) Vergütung richtet sich nach dem Quartal Ihrer Teilnahme am Vertrag:

erstes Teilnahmequartal

Pauschal 600 € zuzüglich 1,00 € je AOK-Arztfall (SNR 93000A), für maximal 300 AOK-Arztfälle

zweites Teilnahmequartal

2,90 € je AOK-Arztfall (SNR 93000B)

drittes Teilnahmequartal

2,90 € je AOK-Arztfall (SNR 93000B)

ab dem vierten Teilnahmequartal

4,00 € je AOK-Arztfall (SNR 93000C)

 

Abrechnung:

Eine Abrechnung der aufgeführten Symbolnummern (SNR) durch Ihre Praxis ist nicht notwendig. Sie werden durch die KVBB in Ihrer Abrechnung ergänzt. Die Vergütung wird in Ihren quartalsbezogenen Honorarunterlagen dargestellt.

 

Veröffentlichungen (u.a.):

Artikel im KV-Intern 9/2015, Seiten 18 - 19    

Artikel im KV-Intern 5/2016, Seiten 28 – 29       

Artikel im KV-Intern 6/2016, Seite 17                                                    

Artikel im KV-Intern 8/2016, Seiten 37 - 38