Anpassung der Impfvereinbarung

Vergütung für Herpes zoster-Impfung 8 Euro

Wie in „KV-Intern“ 12/2018 berichtet, werden seit dem 30. November 2018 die Kosten der HPV-Impfung für Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Abrechnung der Leistung erfolgt über die Dokumentationsnummer 89110.

 

Mit den Krankenkassen konnte nun nach langer Abstimmungszeit vereinbart werden, dass Impfserien, die vor dem Bekanntwerden der hier beschriebenen Modifizierungen der Impfvereinbarung begonnen wurden, entweder im Rahmen des Kostenerstattungsverfahrens vervollständigt oder nach unserer Impfvereinbarung abgerechnet werden können. Im letzteren Fall erfolgt die Vergütung analog zur HPVImpfung der Mädchen mit 9 Euro.

 

In Umsetzung der Schutzimpfungs-Richtlinie wurde die Dokumentationsnummer zur nasalen Impfung gegen Influenza gestrichen. Bei Hindernissen wie Spritzenphobie empfiehlt die STIKO jedoch weiterhin die Verabreichung dieses Impfstoffes. Die Abrechnung erfolgt dann über die 89112 Influenza – sonstige Indikationen.

 

Auch zur Vergütung der Impfungen gegen Herpes zoster (siehe „KV-Intern“ 6/2019) konnte zwischenzeitlich eine Einigung erzielt werden, die sich sehen lassen kann. Für die Impfungen, welche mit den Dokumentationsziffern 89128A, 89128 B (Standardimpfung – Personen ab 60 Jahre) oder 89129A und 89129B (sonstige Indikationen bei Personen von 50-59 Jahren) abgerechnet werden, erhalten Sie eine Vergütung von jeweils 8 Euro. Im Bundesvergleich liegt Brandenburg damit im oberen Drittel.

 

Die aktualisierte Impfvereinbarung finden Sie wie üblich im DatenNerv der KVBB unter der Rubrik Verträge.

 

 

 

18.07.2019