Aufbewahrungspflichten bei Patientenunterlagen beachten

In der Regel sind ärztliche Aufzeichnungen nach § 10 Abs. 3 der Berufsordnung der Landesärztekammer Brandenburg (BO LÄKB) und (für Vertragsärzte) § 57 Abs. 3 BMV‐Ä/§ 13 Abs. 10 EKV für die Dauer von mindestens zehn Jahren nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren.

 

Die geltenden Aufbewahrungsfristen muss der Arzt auch nach Aufgabe seiner Praxis beachten und einhalten. § 10 Abs. 4 BO LÄKB verpflichtet den Arzt dazu, dass er seine ärztlichen Aufzeichnungen und Untersuchungsbefunde auch nach Aufgabe der Praxis gemäß § 10 Abs. 3 BO LÄKB aufzubewahren oder dafür Sorge zu tragen hat, dass sie in gehörige Obhut gegeben werden und dabei der Geheimnisschutz auch gegenüber dem Praxisübernehmer gewahrt bleibt.

 

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25.09.2015