Aufschlag für fachgruppengleiche Gemeinschaftspraxen ab 2009

In seiner 164. Sitzung hat der Bewertungsausschuss nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V einen Beschluss zur Neuordnung der vertragsärztlichen Vergütung im Jahr 2009 mit Wirkung zum 1.1.2009 getroffen.

In arztgruppen- und schwerpunktgleichen (Teil-) Berufsausübungsgemeinschaften oder Arztpraxen mit angestellten Ärzten derselben Arztgruppe/desselben Schwerpunktes erfolgt ein Aufschlag in Höhe von 10 Prozent auf die jeweiligen Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschalen.

Die amtliche Bekanntmachung des Beschlusses erfolgte im Deutschen Ärzteblatt, Heft 38 vom 19.9.2008.

Arztfallzählung

Kommt ein Patient zum zweiten oder dritten Mal innerhalb eines Quartals in eine fachgleiche Gemeinschaftspraxis und wird dort von einem anderen Arzt behandelt, ist die Kennzeichnung des neuen Arztfalls mit der GNR 32001 vorzunehmen und gegebenenfalls weitere Leistungen abzurechnen.


(Quelle: KV-intern 01/2009)

02.02.2009