Corona – Testungen von Lehrkräften im Freistaat Sachsen

Der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) und die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen haben einen Vertrag zur Durchführung von Testungen von Lehrkräften auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) geschlossen.

 

Teilnehmende bzw. Auftrag nehmende Ärzte können auch Ärzte aus anderen KV Bereichen sein, so auch Brandenburg.

 

Alle im Rahmen dieses Vertrages erbrachten Leistungen werden zu Lasten des Kostenträgers LaSuB, VKNR 98887 (IK 100098887) abgerechnet.

 

Die berechtigte Lehrkraft wird seitens des LaSuB schriftlich informiert, dass sich diese primär beim Hausarzt bzw. HNO-Arzt vorstellen kann, um die bis zu einmal wöchentliche Entnahme eines Abstriches zur Untersuchung auf das Coronavirus zu veranlassen. Das personifizierte Anschreiben ist dem Arzt zur Legitimation vorzulegen.

 

Die Entnahme des Abstriches sowie die Information über das Ergebnis an den Berechtigten, inklusive der erforderlichen Überweisung, der ggf. erforderlichen Übersendung des Befundberichts, einschließlich Porto, wird dem teilnehmenden Arzt pauschal mit der Abrechnungsnummer 99135 in Höhe von 25,00 Euro je Patient, je Abstrich vergütet.

 

Zur Beauftragung der labordiagnostischen Abklärung stellt der teilnehmende Arzt den Laborüberweisungs/-anforderungsschein (Muster 10) auf den Kostenträger LaSuB, VKNR 98887 (IK 100098887) aus.

 

Mittels dieses Zielauftrages rechnet der ausführende Facharzt für Laboratoriumsmedizin bzw. Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie den PCR-Test zum Nachweis von SARS-CoV-2 gemäß EBM mit der GOP 32816 gegenüber der jeweils zuständigen KV im Rahmen der regulären Quartalsabrechnung ab. 

 

 

 

 

15.06.2020