Ersatzverfahren bei Kindern ohne eGK

Ab 1. Oktober 2020 ist bei Kindern, bei denen bis zum vollendeten dritten Lebensmonat noch keine eigene elektronische Gesundheitskarte (eGK) vorliegt, das Ersatzverfahren anzuwenden.

 

Die erste und zweite Früherkennungsuntersuchung nach der Kinder-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses haben Ärzte bisher über die eGK eines Elternteils abgerechnet.

 

Auch hier ist ab Oktober das Ersatzverfahren anzuwenden, wenn keine eGK des Kindes vorliegt.

 

Im Ersatzverfahren werden folgende Daten erhoben:

  • Bezeichnung der Krankenkasse, bei der das Kind versichert ist
  • Name und Geburtsdatum des versicherten Kindes
  • Versichertenart
  • Postleitzahl des Wohnortes
  • nach Möglichkeit die Versichertennummer

Durch eine Unterschrift auf dem Abrechnungsschein (Vordruckmuster 5) ist von einem Elternteil zu bestätigen, dass das Kind gesetzlich krankenversichert ist.

 

 

16.10.2020