Fiebersäfte für Kinder

Angesichts der aktuellen eingeschränkten Verfügbarkeit von Paracetamol- und Ibuprofenhaltigen Fiebersäften für Kinder haben sich KBV, GKV-Spitzenverband und ABDA darauf verständigt, dass unter bestimmten Voraussetzungen statt des Fertigarzneimittels auch eine entsprechende Rezeptur verordnet bzw. abgegeben und abgerechnet werden kann.

 

Es wird empfohlen, dass entsprechende Säfte im Zeitraum der eingeschränkten Verfügbarkeit auf einem separaten Rezept verordnet werden sollen. Damit kann die Apotheke, wenn der Saft als Fertigarzneimittel nicht zu beziehen ist, mit dem Rezept auch die Rezeptur abgeben und abrechnen. Eine neue Verordnung über die Rezeptur ist nicht notwendig.

 

In diesem Zusammenhang war es dem GKV-Spitzenverband wichtig, nochmals darauf hinzuweisen, dass Apotheken die Ärztinnen und Ärzte darüber informieren sollen, wenn eine Rezepturherstellung notwendig wird. Dabei soll die Apotheke auch über ggf. in Frage kommende kostengünstigere Alternativen wie z.B. Zäpfchen – sofern diese lieferbar sind – informieren.

 

 

03.08.2022