Gemeinsame Planung für Chirurgen und Orthopäden

Änderung der Bedarfsplanungs-Richtlinie in Kraft

In der Bedarfsplanung wurden die Facharztgruppen der Chirurgen und der Orthopäden zu einer Planungsgruppe zusammengelegt. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen. Ab sofort werden deshalb für Chirurgen und Orthopäden gemeinsame Planungszahlen ermittelt und nicht mehr separat, wie bisher.

 

In Brandenburg wird sich der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen voraussichtlich im Februar mit dieser Neuregelung befassen. Änderungen bei den Versorgungsgraden der neuen gemeinsamen Bedarfsplanungsgruppe im Vergleich zu den bisher einzeln beplanten Gruppen sind dabei zu erwarten. Mit einer Öffnung eines Planungsbereichs in der neuen Arztgruppe ist jedoch nicht zu rechnen.

 

Hintergrund: Der G-BA hatte die Zusammenlegung der Facharztgruppen der Chirurgen und der Orthopäden in der Bedarfsplanung am 20. September 2018 beschlossen. Dieser Beschluss wurde am 16. Januar 2019 im Gemeinsamen Bundesanzeiger veröffentlicht und ist damit in Kraft getreten. Ausgangspunkt für die Änderung war die Reform der (Muster-)Weiterbildungsordnung von 2003. Damit wurden der Facharzt für Orthopädie und der Facharzt für Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie zusammengelegt. Dies wurde bisher nicht in der Bedarfsplanung berücksichtigt.

 

 

 

20.02.2019