Honorarverteilung im III. Quartal 2010

Für die Vergütung von Leistungen innerhalb der morbiditätsorientierten Gesamtvergütung (M-GV) standen im III. Quartal 2010 178 Mio. Eur0 zur Verfügung. Die M-GV ergibt sich aus dem Behandlungsbedarf je Versicherten gemäß der Vereinbarung zur Gesamtvergütung und zu arzt- und praxisbezogenen Regelleistungsvolumen im Jahr 2010 (M-GV/A-RLV-Vertrag) und der Anzahl der Versicherten im III. Quartal 2010.

Außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung konnten Leistungen in Höhe von 53 Mio. Euro vergütet werden.

Die Entwicklung der Versicherten zum Vorjahresquartal zeigt die folgende Grafik. Während die Betriebskrankenkassen, die Landwirtschaftliche Krankenkasse sowie die Ersatzkassen rückläufige Versichertenzahlen verzeichnen, ist die Anzahl der Versicherten im Bereich der AOK, der Knappschaft und der Innungskrankenkassen gestiegen. Im Ergebnis ist die Anzahl der gesetzlich Krankenversicherten im Land Brandenburg erneut rückläufig.



Von der M-GV wurden die zentralen Honorarfonds Psychotherapie, Bereitschaftsdienst und Laboratoriumsmedizin sowie die weiteren Vorwegabzüge inklusive des Fremdkassenzahlungssaldos versorgungsbereichsspezifisch abgezogen.

Als wesentliche Änderungen in der Honorarverteilung wurden in Umsetzung der Beschlüsse auf Bundesebene zum 1. Juli 2010 die sogenannten „qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen“ (QZV) in Ergänzung zum Regelleistungsvolumen (A-RLV) eingeführt und neue Honorarfonds gebildet.

Neben den zentralen Honorarfonds Psychotherapie, Bereitschaftsdienst und Laboratoriumsmedizin existieren fünf leistungsbezogene sowie drei arztgruppenbezogene Honorarfonds. Für diese bestand eine Unterdeckung nur bei jenen Honorarfonds für die übrigen Leistungen der Strahlentherapeuten und der Fachärzte für Laboratoriumsmedizin und Fachwissenschaftler der Medizin. Die beiden Fonds enthalten weder die Leistungen der Strahlentherapie nach Kapitel 25 EBM noch die Laborleistungen nach Kapitel 32. In beiden Fällen findet eine Quotierung bis maximal 85 Prozent Anwendung. Entsprechend kommt im Honorarfonds Strahlentherapie für Leistungen von Fachärzten für Strahlentherapie eine Quote von 88,292 Prozent und im Honorarfonds Laboratoriumsmedizin für Leistungen von Fachärzten für Laboratoriumsmedizin und von Fachwissenschaftlern der Medizin eine Quote von 98,947 Prozent zum Ansatz.

Die durchschnittliche Überschreitung des Regelleistungsvolumens betrug bei Hausärzten ca. 11 Prozent und bei Fachärzten ca. 23 Prozent. Die das A-RLV überschreitenden Leistungsanteile wurden im Honorarfonds der Hausärzte auf Basis eines Punktwertes von 1,7507 ct bzw. im Honorarfonds Fachärzte auf Basis eines Punktwertes in Höhe von 1,1594 ct vergütet. Im Honorarfonds für antrags- und genehmigungspflichtige psychotherapeutische Leistungen standen ebenfalls noch finanzielle Mittel zur Verfügung, so dass erstmals ein Restpunktwert ausgezahlt werden konnte.

Für die Vergütung von Leistungen innerhalb der morbiditätsorientierten Gesamtvergütung (M-GV) standen im III. Quartal 2010 178 Mio. Eur0 zur Verfügung. Die M-GV ergibt sich aus dem Behandlungsbedarf je Versicherten gemäß der Vereinbarung zur Gesamtvergütung und zu arzt- und praxisbezogenen Regelleistungsvolumen im Jahr 2010 (M-GV/A-RLV-Vertrag) und der Anzahl der Versicherten im III. Quartal 2010.

Außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung konnten Leistungen in Höhe von 53 Mio. Euro vergütet werden.

Die Entwicklung der Versicherten zum Vorjahresquartal zeigt die folgende Grafik. Während die Betriebskrankenkassen, die Landwirtschaftliche Krankenkasse sowie die Ersatzkassen rückläufige Versichertenzahlen verzeichnen, ist die Anzahl der Versicherten im Bereich der AOK, der Knappschaft und der Innungskrankenkassen gestiegen. Im Ergebnis ist die Anzahl der gesetzlich Krankenversicherten im Land Brandenburg erneut rückläufig.

Von der M-GV wurden die zentralen Honorarfonds Psychotherapie, Bereitschaftsdienst und Laboratoriumsmedizin sowie die weiteren Vorwegabzüge inklusive des Fremdkassenzahlungssaldos versorgungsbereichsspezifisch abgezogen.

Als wesentliche Änderungen in der Honorarverteilung wurden in Umsetzung der Beschlüsse auf Bundesebene zum 1. Juli 2010 die sogenannten „qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen“ (QZV) in Ergänzung zum Regelleistungsvolumen (A-RLV) eingeführt und neue Honorarfonds gebildet.

Neben den zentralen Honorarfonds Psychotherapie, Bereitschaftsdienst und Laboratoriumsmedizin existieren fünf leistungsbezogene sowie drei arztgruppenbezogene Honorarfonds. Für diese bestand eine Unterdeckung nur bei jenen Honorarfonds für die übrigen Leistungen der Strahlentherapeuten und der Fachärzte für Laboratoriumsmedizin und Fachwissenschaftler der Medizin. Die beiden Fonds enthalten weder die Leistungen der Strahlentherapie nach Kapitel 25 EBM noch die Laborleistungen nach Kapitel 32. In beiden Fällen findet eine Quotierung bis maximal 85 Prozent Anwendung. Entsprechend kommt im Honorarfonds Strahlentherapie für Leistungen von Fachärzten für Strahlentherapie eine Quote von 88,292 Prozent und im Honorarfonds Laboratoriumsmedizin für Leistungen von Fachärzten für Laboratoriumsmedizin und von Fachwissenschaftlern der Medizin eine Quote von 98,947 Prozent zum Ansatz.

Die durchschnittliche Überschreitung des Regelleistungsvolumens betrug bei Hausärzten ca. 11 Prozent und bei Fachärzten ca. 23 Prozent. Die das A-RLV überschreitenden Leistungsanteile wurden im Honorarfonds der Hausärzte auf Basis eines Punktwertes von 1,7507 ct bzw. im Honorarfonds Fachärzte auf Basis eines Punktwertes in Höhe von 1,1594 ct vergütet. Im Honorarfonds für antrags- und genehmigungspflichtige psychotherapeutische Leistungen standen ebenfalls noch finanzielle Mittel zur Verfügung, so dass erstmals ein Restpunktwert ausgezahlt werden konnte.

22.02.2011