Impfzuschlag über die Feiertage

Ärzte erhalten bis 9. Januar 36 Euro je Impfung

Die Corona-Impfkampagne soll auch an und zwischen den Feiertage sowie über den Jahreswechsel vorangetrieben werden. Vertragsärzte erhalten deshalb für Impfungen in der Zeit vom 24. Dezember bis 9. Januar einen Zuschlag von acht Euro. Für jede COVID-19-Schutzimpfung werden dann 36 Euro statt 28 Euro gezahlt. Das hat Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach vor der Bundespressekonferenz am 22. Dezember mitgeteilt.

 

Normalerweise wird der Zuschlag von acht Euro nur an Wochenenden, Feiertagen sowie am 24. und 31. Dezember gewährt. Mit der bekannt gegebenen Regelung wird er nun bis einschließlich 9. Januar auch an Werktagen gezahlt.

 

Für den Zuschlag zum Impfhonorar geben Arztpraxen die Pseudoziffer 88325 an.

 

Prof. Lauterbach appellierte zugleich an die Ärzte, über 30-Jährige vornehmlich mit dem Impfstoff von Moderna zu boostern. Die Wirksamkeit sei mindestens genauso gut wie bei dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer.

 

Dem Bundesgesundheitsminister zufolge stehen rund 30 Millionen Dosen des US-Herstellers bereit, hingegen nur drei Millionen von BioNTech/Pfizer. Letztere sollten vor allem für unter 30-Jährige verwendet werden, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission nicht mit Moderna geimpft werden sollen. Zugelassen ist der Impfstoff allerdings ab zwölf Jahren.

23.12.2021