Intrauterinpessar (IUP) des Herstellers „euogine S.L.“

Ende Dezember erhielten alle Gynäkologen ein Schreiben der Landesärztekammer Brandenburg, in dem über eine dringende Sicherheitsempfehlung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert wurde.

 

Die  Empfehlung bezieht sich auf das Intrauterinpessar (IUP) des Herstellers „euogine S.L“ aufgrund einer erhöhten Bruchrate.

 

Laut BfArM  kann nach eingehender Prüfung und Bewertung davon ausgegangen werden, dass  ein Bruch des IUP erst nach einer Extraktion auffällt. Dies könnte bei betroffenen Patientinnen bedeuten, dass sie über einen längeren Zeitraum ein defektes IUP tragen.

Daher ist dringend anzuraten, die Patientinnen einzubestellen, sie aufzuklären, die korrekte Lage des IUP zu prüfen und individuell die beste medizinische Entscheidung zu treffen.

 

Hinsichtlich der Abrechnung gelten die Regelungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM).

 

24.01.2020