Kennzeichnung der Coronavirus-Leistungen weiterhin erforderlich

Wird ein Patient wegen des begründeten klinischen Verdachts auf eine Infektion oder wegen einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus behandelt, ist an diesen Tagen die GOP 88240 zu dokumentieren.  

 

Die an diesem Tag für den Patienten durchgeführten Leistungen werden gem. § 8 Abs. 12 HVM grundsätzlich auch im Jahr 2021 ohne Mengensteuerung voll vergütet. Die Finanzierung erfolgt in 2021 jedoch aus der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV).

 

Desweiteren werden auch folgende Leistungen in die Vergütung mit eingebzogen, auch wenn sie nicht an den gekennzeichneten Tagen abgerechnet wurden:

  • Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschalen
  • Zusatzpauschale für Pneumologie (GOP 04530 und 13650)
  • und Zusatzpauschale fachinternistische Behandlung (GOP 13250)

Hinweis:

Liegt den betreffenden Leistungen eine TSVG- Konstellation oder ein Zweitmeinungsverfahren zugrunde (jeweils extrabudgetäre Vergütung außerhalb der MGV), ist die Corona- Kennzeichnung GOP 88240 nicht vorrangig vorzunehmen.

 

 

02.08.2021