Mutterpass: ab Januar digital oder auf Papier

Die Dokumentation der Schwangerenvorsorge im Mutterpass kann ab Januar 2022 weiterhin in Papierform oder auf Wunsch der Frau digital in der elektronischen Patientenakte erfolgen. Das sehen die geänderten Mutterschafts-Richtlinien vor. Ein Wechsel des Formats während einer Schwangerschaft soll vermieden werden, um die Vollständigkeit der Dokumente zu gewährleisten, teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit.

 

Da die an der Schwangerenvorsorge beteiligten Ärzte sowie Hebammen zu unterschiedlichen Zeitpunkten über die technischen Möglichkeiten verfügen, den Mutterpass in der elektronischen Patientenakte einzusehen und zu befüllen, sollten die Schwangeren bei der Wahl des Formats beraten werden.

 

Dabei kann es laut KBV sinnvoll sein, zunächst weiterhin das Papierformat zu nutzen. Somit bliebe gewährleistet, dass alle an der Schwangerenvorsorge Beteiligte Zugang zu den Befunddaten im Mutterpass haben und ohne Formatwechsel Dokumentationen weiterführen können.

 

 

02.02.2022