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KV Brandenburg informiert über Niederlassung in der Charitéund bei „Operation und Karriere“

Dipl.Med. Schwark und Dr. Katharina Weinert, Foto: KBV/Lisa Struwe

Am 19. November 2015 bot sich Medizinstudenten der Charité in Berlin wieder die Möglichkeit, mehr über die Aufnahme einer ärztlichen Tätigkeit im ambulanten Bereich zu erfahren. Der Schwerpunkt dieser Informationsveranstaltung im Rahmen der Nachwuchskampagne „Lass Dich nieder!“ lag in diesem Jahr bei der ambulanten Ausund Weiterbildung.

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Prodekanin für Studium und Lehre der Charité und Dr. med. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV. Sein Tenor: „Die ambulante Medizin ist ein sehr attraktives Tätigkeitsfeld für junge Kolleginnen und Kollegen.“

 

Direkt im Anschluss informierte Dr. Branko Trebar, Leiter der Abteilung Versorgungsstruktur der KBV, über die Vorteile der Aus‐ und Weiterbildung im ambulanten Bereich. PD Dr. med. Christoph Heintze, Kommissarischer Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Charité stellte danach den Medizinstudenten das Thema Verbundweiterbildung vor. Die Vernetzung mit Kollegen, Planungssicherheit und auch die transparente Vergütung machen sie zu einem mittlerweile sehr gut angenommenen Angebot an den Nachwuchs.

 

Zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ gab es eine moderierte Podiumsdiskussion, bei der sich Dr. med. Katharina Weinert, Ärztin in Weiterbildung in der Allgemeinmedizin aus Potsdam, Dipl.‐Med. Andreas Schwark, Hausarzt und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVBB, Dr. med. Christopher Marchand, Hausarzt aus Berlin und Elisabeth Lesche, Beraterin der KVBB, den Fragen des Publikums stellten.

 

Nach den ersten Vorträgen suchten die zahlreichen angehenden Mediziner, gestärkt durch bereitgestellte Lunchtüten und Kaffee, das persönliche Gespräch mit den anwesenden Beratern der KBV und der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg sowie den anwesenden niedergelassenen Ärzten. Schnell wurde klar, die Studenten sind sehr interessiert und dankbar, ihre vielen und vor allem vielfältigen Fragen beantwortet zu bekommen und mehr über die Niederlassung erfahren zu haben. Daneben konnten auch bei einigen Studenten Vorurteile gegenüber der ambulanten Tätigkeit abgebaut werden.

 

Ein paar Tage vorher, am 14. November 2015, fand bereits zum neunten Mal die „Operation Karriere“, der führende Kongress in Deutschland für ärztliche Nachwuchskräfte, organisiert vom Deutschen Ärzte‐Verlag, statt. Knapp 250 Teilnehmer fanden den Weg in die European School of Management and Technology in Berlin‐Mitte, um sich in Vorträgen und Workshops umfassend über die Themen Studium und ärztliche Weiterbildung zu informieren.

 

Christiane Völkel aus dem Fachbereich Sicherstellung der KV Brandenburg beantwortete am Stand der KBV die vielen Fragen der Besucher. Was heißt ambulante medizinische Versorgung in einem Flächenland? Welche Voraussetzungen und Möglichkeiten bieten sich jungen Medizinern? Welche Förderungen erhalten jene beim Studium, während der Weiterbildung und beim Beginn einer ärztlichen Tätigkeit in Brandenburg? Diese und andere Fragen standen im Fokus.

 

Interessiert zeigten sich die Besucher insbesondere über die finanzielle Förderung von Famulaturen, Blockpraktika und PJ‐Tertialen. Die Weiterbildung zumFacharzt für Allgemeinmedizin in regionalen Weiterbildungsnetzwerken stieß ebenso auf großes Interesse wie die Förderung der Facharztweiterbildung im ambulanten Bereich, die seit 2012 bei der KVBB möglich ist. Aber auch Antworten auf solche Fragen wie ambulante Versorgung strukturiert ist, was eigentlich KVen machen oder wie sich medizinische Versorgung auf dem Lande entwickeln wird, interessierten die jungen Besucher.

 

Dass der ambulante Bereich mit seiner intensiven Patientenbindung eine tolle Herausforderung für junge Ärzte darstellt, zeigten die zahlreichen am Info‐Stand der KVBB geführten Gespräche.

 

 

 

21.12.2015