Brücken von der Psychosomatik zur Allgemeinmedizin: Seelische Faktoren und Psychotherapie bei autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen

Hypo- und Hyperthyreosen sind für die Arbeit von Ärzten und Psychotherapeuten wichtig und stets präsent. Das Thema wird fachübergreifend dargestellt, um Information, kollegiale Begegnung und fachlichen Austausch zu befördern. Es wird ein Überblick über die relevanten internistisch-medizinischen und psychosomatisch-psychotherapeutischen Konzepte zur Ätiologie, Pathogenese und Therapie gegeben. Hierbei ist der ganzheitliche Aspekt wichtig. Der Einbeziehung übergeordneter zentralnervöser, vegetativer und entwicklungsgeschichtlicher Aspekte wird besonders Raum gegeben.

Schilddrüsenfunktionsstörungen eignen sich gut, psychosomatisches Denken und Handeln transparent zu machen und zu vermitteln. Durch diese Fortbildung sollen „Brücken“ zwischen den fachlichen Disziplinen entstehen, die helfen können, Kommunikation ebenso wie fachliche und regionale ambulante Kompetenz zu verbessern.

 

Themenschwerpunkte:

Anatomie, Histologie und Entwicklungsgeschichte von Schilddrüse und Hypothalamus/Hypophyse

zentralnervöse und vegetative Strukturen

Funktion und Regulation der Schilddrüsenhormone

relevante internistische und psychosomatische Konzepte zur Ätiologie, Therapie und Diagnostik

(Körper-) Psychotherapie bei Schilddrüsenfunktionsstörungen

Kasuistik eines an M. Basedow erkrankten Patienten

 

Referent:

Dr. med. Thomas Lintzen, Potsdam –

FA f. Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Gebühr: 55,00 €/Person (inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung)

H-400-79-01

  • Fachmedizinische Themen

13.06.2018

15:00–18:00 Uhr

Potsdam

Dr. med. Thomas Lintzen
  • Ärzte
KVBB

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