eHealth-Kartenterminal

Die stationären eHealth-Kartenterminals sind notwendig, um Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nutzen zu können. Zunächst war dies das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM). Nun kommen das Notfalldatenmanagement (NFDM) und der elektronische Medikationsplan (eMP) hinzu. Über die Terminals erfolgt auch die Anmeldung der Praxis an der TI. Dazu wird der Praxisausweis (SMC-B) in das Kartenterminal eingesteckt und authentisiert damit die Teilnahme an der TI. Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) kann ebenfalls über die Terminals eingelesen werden.

 

Anbieter:

Die stationären eHealth-Kartenterminals werden über die Gerätehersteller und die Systemhäuser angeboten. Letzteres ist insofern sinnvoll, um nur einen Ansprechpartner bei technischen Problemen zu haben.

 

Finanzierung:

Im Rahmen der Erstausstattungspauschale enthalten. Pro Kartenterminal stehen 535 Euro zur Verfügung. Die Anzahl der finanzierten Terminals ist abhängig von der Praxisgröße. Im Rahmen der weiteren Finanzierung für die Ausstattung für NFDM/eMP erhalten Praxen zusätzlich 595 Euro je angefangene 625 Betriebsstättenfälle.

 

Kosten:

In der Regel Paketpreise, die der Finanzierungsvereinbarung entsprechen.

 

Praxisintegration:

eHealth-Kartenterminals sollten an der Anmeldung zur Authentifizierung der Patienten, aber auch in weiteren Praxisräumen stehen, um die eDienste der TI nutzen zu können und den Praxisablauf nicht zu behindern.

 

Weitere Informationen:

Auf der Seite der KBV finden Sie ausführliche Informationen zum Thema.