Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA)

Der eHBA der Generation 2.0 ist für alle kommenden Anwendungen der TI Pflicht. Nur mit ihm können sich Ärzte und Psychotherapeuten eindeutig gegenüber der TI als Heilberufler ausweisen. So erhalten Sie Zugriff auf Daten, die auf der eGK der Patientin oder des Patienten gespeichert sind oder können selbst Datensätze darauf abspeichern. Mit dem eHBA ist zudem die Abgabe einer qualifizierten elektronischen Signatur(QES) möglich – die rechtssichere elektronische Unterschrift. Sie ist zum Beispiel für den eArztbrief, die eAU, aber auch für Laborüberweisungen oder die Durchführung von Telekonsilien notwendig.

 

Anbieter:

Der eHBA muss bei der jeweiligen Landesärztekammer beziehungsweise Psychotherapeutenkammer beantragt werden.

 

Finanzierung:

Vertragsärzte und Psychotherapeuten erhalten für den eHBA eine Pauschale von 11,63 Euro je Quartal.

 

Kosten:

Die Kosten für den eHBA belaufen sich je Arzt bei einer Laufzeit von fünf Jahren auf 500 Euro.

 

Praxisintegration:

Die Sicherheitsanforderungen an die Ausgabe und die Nutzung des eHBA müssen höchsten Ansprüchen genügen. Insofern ist er mindestens so gewissenhaft wie ein Personalausweis oder eine Kreditkarte zu handhaben. Der eHBA darf daher nicht im freien Zugriff sein und z. B. nicht dauerhaft im eHealth-Terminal verbleiben, wenn das Terminal auch für Dritte zugänglich ist.