Mobiles Kartenterminal

Das mobile Kartenterminal kann im Unterschied zum stationären eHealth-Kartenterminal nurlesend auf die eGK zugreifen und deren ausgelesene Daten zwischenspeichern. Eine Aktualisierung der Versichertenstammdaten ist damit also nicht möglich. Das mobile Kartenterminal arbeitet offline, wobei die auf dem mobilen Kartenterminal zwischengespeicherten Daten anschließend über eine Schnittstelle in das PVS der Praxis übertragen werden können. Für den Betrieb eines mobilen Kartenterminals wird ein weiterer Praxisausweis oder ein eHBA (ab Generation 2) zur Identifikation benötigt.

 

Anbieter:

Die mobilen Kartenterminals werden über die Gerätehersteller und die Systemhäuser angeboten. Letzteres ist insofern sinnvoll, um nur einen Ansprechpartner bei technischen Problemen zu haben.

 

Finanzierung:

Wenn die Praxis bzw. der Vertragsarzt die Kriterien der Finanzierungsvereinbarung erfüllen, erhalten sie eine Pauschale von 350 Euro

 

Kosten:

Entsprechend der Finanzierungsvereinbarung.

 

Praxisintegration:

Grundsätzlich kommen mobile Kartenterminals außerhalb der Praxis, z. B. bei Hausbesuchen zum Einsatz. Das mobile Kartenterminal kann übergangsweise auch im Falle einer Störung der eHealth-Kartenterminals bzw. der Praxissoftware genutzt werden, jedoch nicht dauerhaft, da hier kein VSDM erfolgt.