Onkologie-Vereinbarung: Sonderregelungen zur Fortbildung auf Grund der Corona-Pandemie

Ärzte, die an der Onkologie-Vereinbarung teilnehmen, müssen auf Grund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen erheblichen Einschränkungen bei der Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen weniger Fortbildungen nachweisen. Die KBV konnte mit dem GKV-Spitzenverband eine Vereinbarung treffen, nach der für das Kalenderjahr 2020 nur 30 anstatt 50 CME-Punkte nachgewiesen werden müssen. Ebenso wurde die Teilnahme an einer (anstatt zwei) industrieneutralen und durch die Ärztekammer zertifizierten Pharmakotherapieberatung oder an einer von einer Krankenkasse angebotenen Online-Pharmakotherapieberatung vereinbart. Zudem gibt es eine Öffnungsklausel für den Fall, dass im Jahr 2020 keine Teilnahme an einer Pharmakotherapieberatung aus Gründen, die der Arzt nicht zu verantworten hatte, möglich war. Die Anpassungen für das Kalenderjahr 2020 wurden in einer neuen Nummer 7 im § 7 der Onkologie-Vereinbarung festgehalten.

 

Keine Sonderregelungen gibt es hinsichtlich der nachzuweisenden Mindestpatientenzahlen, der Fortbildung des Personals sowie der Dokumentationsprüfungen.

 

Die entsprechend ergänzte Onkologie-Vereinbarung finden Sie in Kürze auf der Internetseite der KBV unter www.kbv.de/html/bundesmantelvertrag.php.

11.09.2020