Sektorenübergreifende Qualitätssicherung: „Vermeidung Nosokomialer Infektionen“

Nach Inkrafttreten des sektorenübergreifenden QS-Verfahrens „Vermeidung nosokomialer Infektionen - Postoperative Wundinfektion“ zum 01.01.2017, werden nun zum 2. Mal ausgewählte ambulant operierende Ärzte verpflichtet, an einer Einrichtungsbefragung teilzunehmen.

 

Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA hat in einer Richtlinie festgelegt, dass sowohl die stationären postoperativen Wundinfektionen fallbezogen erfasst werden müssen, als auch alle ambulant operierenden Praxen und Einrichtungen einrichtungsbezogene jährliche Dokumentationen (Einrichtungsbefragung) durchzuführen haben.

 

Ziel des Verfahrens ist die Verringerung der Anzahl von postoperativen Wundinfektionen.

 

Fachärzte für Chirurgie/Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Plastische Chirurgie, Viszeralchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Urologie, die im 1. Halbjahr 2018 für Ihre Praxis speziell definierte ambulante Operationen, sogenannte Tracer-Eingriffe, durchgeführt und abgerechnet haben, sind verpflichtet, einrichtungsbezogen Fragen zum Hygienemanagement zu beantworten. Die betroffenen Ärzte werden durch die KVBB gesondert schriftlich informiert.

 

Für die Dokumentation steht eine webbasierte Portallösung über das sichere Netz der KVen zur Verfügung, sodass die Praxen hierfür keine gesonderte Software installieren müssen.

 

Die Dokumentation hat im Zeitraum vom 01.01.2019 bis 28.02.2019, bezogen auf das Jahr 2018, zu erfolgen und kann ausschließlich online ausgefüllt werden!

 

Bei Fragen zur technischen Umsetzung hilft Ihnen unser Online-Team unter der Telefonnummer: 0331 982298 06

Ansprechpartner

Petra Bernhardt

Tel.: 0331 / 23 09 375