Änderungen der Vordruckvereinbarung

Modifikationen an Mustern 30, 39 und 40

In einem Schreiben vom 27. November 2008 informiert die KBV über die 23. Änderungsvereinbarung der Vordruckvereinbarung (Anlage 2 BMV-Ä und EKV) sowie die 11. Änderungsvereinbarung der Anlage 2a BMV-Ä und EKV (Blankoformularbedruckungs-Verfahren). Kernstück bilden die Modifikationen an den Mustern 30 (Gesundheitsuntersuchung), 39 (Dokumentation Krebsfrüherkennungsuntersuchung Frauen) und 40 (Dokumentation Krebsfrüherkennungsuntersuchung Männer). Die Begründung ergibt sich aus der gesetzlichen Änderung des § 92 Abs. 4 SGB V. Ab dem 1.1.2009 entfallen die bisher für die KVen bestimmten Durchschläge in den Dokumentationen.

Des Weiteren wurden Muster 22 (Konsiliarbericht) und Muster 55 (Bescheinigung zum Erreichen der Belastungsgrenze bei Feststellung einer schwerwiegenden chronischen Krankheit im Sinne des § 62 SGB V) redaktionell überarbeitet.

Die Softwarehäuser wurden informiert, dass eine analoge Umsetzung der Änderungen im Bereich der Blankoformularbedruckung ab dem 1.1.2009 erfolgen muss.

In dem Schreiben heißt es: "Die Ärzte müssen nicht mit neuen Formularen ausgestattet werden, da alte Vordrucke aufgebraucht werden können. Sofern dies der Fall ist, entfällt die Notwendigkeit, die KV-Durchschläge in den bislang in Umlauf gebrachten Dokumentationsbögen auszufüllen.

Darüber hinaus müssen ab dem 1.1.2009 die Vorder- und Rückseite der Verordnungen für Maßnahmen der Physikalischen oder Podologischen Therapie (Muster 13/E) und Maßnahmen der Ergotherapie (Muster 18/E) im Bereich der Blankoformularbedruckung ausschließlich im DIN A5-Format gedruckt werden. DIN A4-Ausdrucke sind ab 1.1.2009 nicht mehr zulässig. Die Umstellung der Praxisverwaltungssysteme ab 2009 ist entsprechend veranlasst."


(Quelle: KV-intern 12/2008)

23.12.2008