Keine persönliche Schutzausrüstung mehr über die KVBB

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) wird den Praxen künftig keine persönliche Schutzausrüstung mehr zur Verfügung stellen können.

 

Der Grund: Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) sollen die Kosten für außerordentliche Sicherstellungsmaßnahmen in der Corona-Pandemie nicht mehr von den Krankenkassen erstattet bekommen. Das teilte Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach in einem Schreiben an den Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) mit.

 

Der Gesetzgeber hatte mit dem COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz den § 105 Absatz 3 im SGB V eingeführt. Darin war geregelt, dass die Krankenkassen den KVen Kosten für Sondermaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie erstatten müssen. Zusätzliche Kosten fielen beispielsweise für die Beschaffung persönlicher Schutzausrüstung für die Praxen oder die personelle Aufstockung der 116117 an.

 

Der KBV-Vorstand hatte sich in einem Schreiben an den Bundesgesundheitsminister für eine Fortführung der Finanzierung ausgesprochen. Dieser Forderung erteilte Lauterbach jetzt eine Absage.

 

 

 

23.03.2022