Mentorenprogramm gestartet

KV RegioMed Lehrpraxis: Erstes Modul für studentische Aus- und Weiterbildung

Nachdem sich im Februar im Rahmen einer Auftaktveranstaltung zur Vorstellung des Konzeptes bereits 23 Haus- und 5 Fachärzte als Mentoren eingeschrieben haben, fand am 2. Juli in Potsdam die erste Mentorenschulung statt. Am Programm teilnehmende Ärzte sollen auf ihre künftige Rolle als Mentoren für Studenten und Ärzte in Weiterbildung vorbereitet werden. Ziel ist es, dass sie dem Ärztenachwuchs ihr Erfahrungswissen weitergeben und diesem sowohl beratend und unterstützend zur Seite stehen – sowie auch als Vorbild zu dienen. Mit der Durchführung der Mentorenschulung findet das erste Modul des Konzeptes KV RegioMed Lehrpraxis Umsetzung, welches den Schwerpunkt für das gesamte Jahr 2014 bildet.

 

Es kamen 14 Haus- und 4 Fachärzte nach Potsdam, um sich als Mentoren fortbilden zu lassen. 11 Ärzte davon kamen neu dazu, nachdem sie sich im Nachgang der Februar-Veranstaltung an die KVBB gewandt und Interesse an der Teilnahme bekundet hatten. (Wir berichteten in der Märzausgabe von „KV-Intern“.)

 

Neben einer Einführung in das Thema Mentoring, dessen Ziele, Aufgaben und Formen sowie deren Vorteile für Mentoren und Mentees, liegt ein weiterer Schwerpunkt vor allem auf dem Erwerb praktischer Fähigkeiten und Schlüsselkompetenzen.

 

Hierauf aufbauend findet am 29. Oktober die zweite Mentorenschulung im Hause der KV Brandenburg in Potsdam statt.

 

Mit der praxisnahen und mentorbegleiteten ärztlichen Weiterbildung zum Facharzt kommt im nächsten Jahr ein weiterer Modul-Schwerpunkt auf dem Weg der teilnehmenden Praxen zu zertifizierten „KV RegioMed Lehrpraxen“ zur Umsetzung.

 

Zum Ende des Jahres 2015 / Anfang 2016 soll der Fokus der Projektumsetzung auf der dritten Säule des Modells – der praxisorientierten "studentischen Ausbildung" in Haus- und Facharzt-Lehrpraxen liegen. Lehrärzte sollen bei Übernahme eines Lehrauftrages eine angemessene Aufwandentschädigung erhalten, um ihr Engagement zu würdigen. Studenten können zu diesem Zeitpunkt bereits aus Brandenburg selbst in unsere Praxen vermittelt werden.

 

Am Abend des 8. Juli verkündete Wissenschaftsministerin Sabine Kunst auf einer Pressekonferenz die von den Wegbereitern lang ersehnte staatliche Anerkennung der „Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane“ (MHB). Somit ist der Weg, dass künftig auch im Flächenland Brandenburg eine eigene Medizinerausbildung erfolgen kann, geebnet. Ab Oktober 2015 können in Brandenburg erstmalig 45 Studenten zu Ärzten ausgebildet werden. Diese sollen im Anschluss möglichst in Brandenburg bleiben.

 

Ziel und Motivation unseres Konzeptes „KV RegioMed Lehrpraxis“ ist es, hierzu einen Beitrag zu leisten, damit diese Studenten motiviert werden, in Brandenburg zu bleiben.

Wenn Sie Fragen zu KV RegioMed Lehrpraxis haben oder mitmachen wollen, rufen Sie uns an! Manuela Riedel 0331/ 23 09 613

 

 

 

28.08.2014