Netz der Traumaambulanzen wächst

Wohnortnahes Angebot mit Unterstützung der Praxen schaffen

Das Netz der Traumaambulanzen im Land Brandenburg wächst seit dem Start am 1. März stetig. In 16 Krankenhäusern und Praxen wird mittlerweile unbürokratische psychotherapeutische Soforthilfe für Opfer von Gewalttaten angeboten, teilte das Brandenburger Gesundheitsministerium Mitte Juli mit. Bis September sollen vier weitere Anbieter hinzukommen, so dass es dann 20 Traumaambulanzen in zwölf Landkreisen und zwei kreisfreien Städten gibt.

 

Das Angebot soll kontinuierlich ausgebaut werden. Ziel ist es, ein landesweites wohnortnahes Auffangnetz einzurichten. Deshalb ist es wichtig, dass sich neben Fachkliniken und Krankenhäusern auch möglichst viele ambulant tätige Ärzte und Psychotherapeuten daran beteiligen.

 

Praxen, die Traumaambulanz werden wollen, müssen bestimmte Qualifikationsanforderungen erfüllen. Ist das der Fall, schließen sie einen Vertrag mit dem Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV). Die Abrechnung erfolgt direkt mit dem LASV.

 

Alle Details zu den Bestimmungen, das Formular für die Leistungsvereinbarung sowie eine Übersicht aller Traumaambulanzen finden Sie auf der Website des LASV

25.08.2021