SARS-COV-2-Test: Bitte auf neue Indikationskriterien achten!

Das RKI hat am 3.11.2020 die Einschlusskriterien für die Diagnostik wie folgt verändert:

 

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Eine strenge Indikationsstellung, welcher Patient/ welche Patientin wirklich eine SARS-CoV-2 Testung benötigt, ist in Anbetracht der knappen Ressourcen aktuell immens wichtig. Nur so haben wir eine Chance,  die SARS-CoV-2 Testung für die Patienten zu ermöglichen, die sie wirklich benötigen!

 

Die Labore in Brandenburg haben ihre Kapazitätsgrenzen i.d.R. erreicht. Am Markt sind Geräte, Reagenzien und Verbrauchsmaterialien begrenzt verfügbar.

 

Damit die Labore weiter leistungsfähig sind, sind alle zuweisenden Ärztinnen und Ärzte gefordert:

  • Veranlassung Labordiagnostik nur nach RKI-Kriterien, bei  Wunschdiagnostik Abrechnung nach GOÄ,
  • nur ein Abstrich pro Patient einzusenden (naso- oder oropharyngeal, ggf. auch beides mit demselben Tupfer).

 

Weitere Hinweise:

Der Abstrichtupfer muss durch Mund oder Nase in den oberen Rachenraum eingeführt werden und dort mehrfach kräftig auf der Schleimhaut gedreht werden. Sofern die Probenentnahme nicht mit der erforderlichen Intensität erfolgt, gelangen keine Epithelzellen auf den Tupfer und das Untersuchungsergebnis fällt ggf. „falsch-negativ“ aus.

 

 

 

10.11.2020