Telefonische Krankschreibung bis 31. März 2023 verlängert

Ärzte können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege auch weiterhin telefonisch krankschreiben. Aufgrund der Coronapandemie und dem Start der Grippesaison hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Verlängerung der bestehenden Regelung bis zum 31. März 2023 beschlossen.

 

Wie gehabt gilt, dass die Erstbescheinigung für bis zu sieben Kalendertage ausgestellt werden kann. Eine einmalige Verlängerung um weitere sieben Tage ist möglich.

 

Auch die „Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes“ (Muster 21) soll weiterhin telefonisch ausgestellt werden können. Die zwischen KBV und GKV‐Spitzenverband dazu getroffene Zusatzvereinbarung im Bundesmantelvertrag‐Ärzte soll fortgelten. Die Regelung zur Abrechnung des Portos für den Versand der Bescheinigungen an die Patienten bliebe damit erhalten (GOP 88122, 90 Cent).

 

Der entsprechende G-BA-Beschluss vom 17. November steht noch unter dem Vorbehalt der Prüfung des Bundesgesundheitsministeriums. Wird er nicht beanstandet, tritt er am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

 

 

18.11.2022