Videoberatung im ärztlichen Bereitschaftsdienst

Interessierte Ärzte für Teilnahme am Pilotprojekt gesucht

Welche Möglichkeiten bietet und welche Grenzen hat die Videoberatung im ärztlichen Bereitschaftsdienst? Diese Frage wollen wir im Rahmen eines Pilotprojektes beantworten. Wir suchen dazu Vertragsärzte, die in einer Arbeitsgruppe mitwirken, ihre Erfahrungen und Ideen einbringen und freiwillig als Video-Telefon-Arzt am ärztlichen Bereitschaftsdienst teilnehmen wollen.

 

Ziel des Projektes ist es, die diensthabenden Einsatzärzte zu entlasten. Es soll analysiert werden, ob Patienten in der Akutversorgung alternativ zum Hausbesuch auch per Video betreut werden können. Darüber hinaus geht es um die Frage, ob die Videotelefonie ein geeignetes Instrument ist und einen Zusatznutzen gegenüber der telefonischen Beratung hat und ob sie dazu beiträgt, Fahreinsätze zu reduzieren.

 

Im Rahmen dieses Pilotprojektes erhalten Patienten, die zu Zeiten des ärztlichen Bereitschaftsdienstes die 116117 anrufen, die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Videosprechstunde. Damit Patienten via Video beraten werden können, müssen sie von der Koordinierungsstelle 116117 als „Videopatient“ eingeschätzt werden. Dies läuft über das strukturierte Ersteinschätzungsverfahren (SmED).

 

Möchten Sie an dem Projekt teilnehmen? Dann melden Sie uns bitte hier Ihre Teilnahmebereitschaft. Die Projektteilnehmer werden im Juli über die weiteren Projektschritte informiert.

 

Für Fragen stehen wir Ihnen gern unter 0331/98 22 98 40 zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Unterstützung.

24.06.2021