Empfängnisverhütung bis zum vollendeten 22. Lebensjahr

Das Gesetz zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch ist am 29.03.2019 in Kraft getreten. Es beinhaltet u.a. auch eine Änderung in § 24a SGB V (Empfängnisverhütung), nach der nunmehr „Versicherte bis zum vollendeten 22. Lebensjahr Anspruch auf die Versorgung mit verschreibungspflichtigen, empfängnisverhütenden Mitteln […]“ haben.

 

Darüber hinaus erfolgte durch den Bewertungsausschuss (BA) die Anpassung der Gebührenordnungspositionen (GOP) des Abschnitts 1.7.5 des EBM.

 

Die Änderung betrifft das Einlegen, Wechseln und Entfernen eines Intrauterinpessars (GOP 01830) und die subkutane Applikation eines Depot-Kontrazeptivums (GOP 01832).

 

Diese sind nun ebenfalls bis zum vollendeten 22. Lebensjahr berechnungsfähig.

 

 

19.06.2019