Bedarfsplanung

Die neuen Beschlüsse der Bedarfsplanung zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung des Landes Brandenburg sind veröffentlicht.

In einigen Arztgruppen haben sich Zulassungsmöglichkeiten ergeben, die sicherlich auch für Sie von Interesse sind. Bitte beachten Sie bei Antragstellung für alle nicht gesperrten Versorgungsbereiche die Bewerbungsfrist bis 06.Juli 2020.


Wir rechnen daher mit einer Vielzahl von Anträgen, die wir so schnell wie möglich be-arbeiten möchten. Um Unterbrechungen durch häufige Auskünfte zu vermeiden, haben wir die aus unserer Erfahrung meist gestellten Fragen (FAQs) in einer Übersicht zusammengefasst. Bevor Sie sich persönlich/telefonisch/per Mail mit uns in Verbindung setzen, bitten wir Sie diese zu lesen. Ggf. sind Ihre Fragen damit beantwortet.
Zu den FAQs

 

 

Die vertragsärztliche/-psychotherapeutische Versorgung ist im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen durch schriftliche Verträge der Kassenärztlichen Vereinigungen mit den Verbänden der Krankenkassen so zu regeln, dass eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Versicherten unter Berücksichtigung des allgemeinen Standes der medizinischen Erkenntnisse gewährleistet ist (§ 73 Abs. 2 SGB V).
Die hierfür maßgebenden "Richtlinien über die Bedarfsplanung sowie die Maßstäbe zur Feststellung von Über- und Unterversorgung in der vertragsärztlichen Versorgung" vom 09. März 1993 bilden die Rechtsgrundlage zur Steuerung der ambulanten medizinischen Versorgung unter den o.g. Kriterien. Sie dienen der einheitlichen Anwendung der Verfahren bei Bedarfsplanung und Zulassungsbeschränkungen auf Grund von Über- und Unterversorgung.


Die Feststellung von Über- und Unterversorgung für einen Planungsbereich erfolgt durch den Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen, einem Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung. Überversorgung ist definiert als Überschreitung des allgemeinen Versorgungsgrades um mehr als 10 %. Stellt der Landesauschuss eine Überversorgung für eine Arztgruppe in einem bestimmten Planungsbereich fest, so hat er mit verbindlicher Wirkung für den Zulassungsausschuss Zulassungsbeschränkungen anzuordnen. Diese Beschränkungen werden im amtlichen Bekanntmachungsblatt der KV (hier: "KV-Intern") und dem jeweiligen Ärzteblatt des Landes (Brandenburgisches Ärzteblatt) veröffentlicht. Der Landesauschuss für den Bereich der KV Brandenburg überprüft laufend, ob die Voraussetzungen für Zulassungsbeschränkungen in einzelnen Planungsbereichen weiterbestehen, ob ggf. neue Beschränkungen anzuordnen sind oder, ob Planungsbereiche wieder für Neuzulassungen geöffnet werden können.


Die aktuelle Übersicht über für Zulassungen geöffnete und gesperrte Planungsbereiche der von der Bedarfsplanung-Ärzte reglementierten Arztgruppen finden Sie hier.


Infolge der Entscheidungen des Landesausschusses der Ärzte und Krankenkassen sind im Bereich der KV Brandenburg für ca. 80 % aller arztgruppenbezogenen Planungsbereiche Zulassungsbeschränkungen angeordnet.

Ansprechpartner

Karin Rettkowski,
Tel. 0331/2309-320

 

 

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