Auf Landpartie mit dem ärztlichen Nachwuchs

MHB-Studierende für die Arbeit im ländlichen Brandenburg begeistern

Gemeinsame Pressemitteilung von:

  • Förderverein der Medizinischen Hochschule Brandenburg
  • Medizinische Hochschule Brandenburg
  • Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg
  • Stadt Guben

Neuruppin / Potsdam / Guben, 17.10.2018. Schon frühzeitig den medizinischen Nachwuchs für eine Tätigkeit im ländlichen Brandenburg begeistern – das ist das Ziel von MHB-Mobil. Die Premierentour führte sechs Studierende der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB), Vertreter der MHB und deren Förderverein sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) am 13. und 14. Oktober nach Guben. Initiator von MHB-Mobil ist der MHB-Förderverein.

 Gruppenbild MHB-Studierende

Die Neißestadt in der brandenburgischen Niederlausitz hatte für die Besucher ein spannendes und informatives Programm auf die Beine gestellt: Neben einer Gesprächsrunde mit dem Gubener Bürgermeister, Stadtverordneten sowie niedergelassenen Ärzten vor Ort erlebten die Studenten unter anderem eine Stadtrundfahrt mit Führungen durch das Plastinarium sowie die Stadt- und Hauptkirche in Gubin auf der polnischen Seite der Neiße.

 

Sowohl für die Studenten als auch die Organisatoren war die Tour ein voller Erfolg, und eine Fortsetzung ist bereits geplant. Mitte November geht es für zwei Tage nach Luckau. Dazu sagten die beteiligten Partner:

 

Prof. Dr. Günter Fleischer, Vorsitzender des MHB-Fördervereins: „Mit dem Projekt bauen wir als Förderverein gemeinsam mit Partnern die notwendige Brücke zwischen den Studierenden, den Kommunen mit Bedarf an Ärzten und den dortigen Medizinern. Allein können auch wir das nicht schaffen. Daher danke ich ganz besonders der Stadt Guben und der KVBB für die organisatorische und finanzielle Unterstützung.“

 

MUDr./ČS Peter Noack, Vorstandsvorsitzender der KVBB: „Mit der Stadt Guben arbeiten wir schon viele Jahre vertrauensvoll zusammen, um die medizinische Versorgung vor Ort sicherzustellen. Denn es ist wichtig, dass auch die Brandenburger Kommunen selbst aktiv werden, um junge Kollegen für die ambulante Tätigkeit in ihrer Region zu begeistern. Weil man damit nicht früh genug beginnen kann, ist es gut, dass mit dem MHB-Mobil Kommunen und angehende Ärzte zusammenkommen.“

 

Univ.-Prof. em. Dr. Prof. h.c. Edmund A. M. Neugebauer, Dekan der MHB: „Die Gründung der MHB erfolgte vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des bestehenden Ärztemangels in Brandenburg. Wir wollen einen Beitrag leisten, neue Ärztinnen und Ärzte fürs Land zu gewinnen und zu qualifizieren. Was wir wissen ist, dass die Wahrscheinlichkeit für eine haus- oder fachärztliche Niederlassung in einer ländlichen Region erhöht ist, wenn die Studierenden aus einer ländlichen Region (egal welchen Landes) stammen und schon im Studium frühe Kontakte zu Haus- und Fachärzten sowie zu verschiedenen Kliniken haben. MHB-Mobil ist eine geeignete ergänzende Maßnahme, um Lust aufs Land zu machen. Wir sind gerne nach Guben gekommen, um uns ein Bild vor Ort zu machen.“

 

Fred Mahro, Bürgermeister der Stadt Guben: „Wir waren sehr gern Gastgeber der Premiere von MHB-Mobil. Die Sicherung der medizinischen Versorgung heute und morgen ist eine der wichtigsten Aufgaben auch in unserer Stadt.“

17.10.2018