Der Bund muss liefern!

Eingeschränkte BioNTech-Lieferung gefährdet Tempo der Impfkampagne

Pressemitteilung

 

Die kurzfristige Ankündigung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), dass die Impfstoffmenge von BioNTech/Pfizer ab Ende November bis auf weiteres kontingentiert wird, konterkariert die aktuellen Beschlüsse des Brandenburger Impfgipfels.

 

MUDr./ČS Peter Noack, Vorstandsvorsitzender der KV Brandenburg: „Mit allen Beteiligten haben wir uns auf dem Brandenburger Impfgipfel am Freitag darauf verständigt, gemeinsam die Impfkampagne im Land Brandenburg voranzutreiben. Dazu stehen wir. Notwendige Voraussetzung ist jedoch, dass der Bund liefert. In den Arztpraxen wird vor allem der Impfstoff von BioNTech/Pfizer nachgefragt. Mit Moderna haben wir zwar einen weiteren sehr guten und sicheren mRNA-Impfstoff, jedoch steigt mit dem Impfstoff der Beratungsbedarf stark. Viele Menschen wurden bisher mit BioNTech/Pfizer geimpft und haben bei einer nun anstehenden Booster-Impfung mit Moderna vielen Fragen zur Kreuzimpfung. Hier muss der Bund dringend handeln: Das BMG sollte die Entscheidung rückgängig machen und auch die Bürgerinnen und Bürger über die Unbedenklichkeit der sinnvollen Kreuzimpfungen umfassend informieren. Das können wir in unseren Praxen nicht auch noch leisten. Auch die Krankenkassen sollten dafür in die Pflicht genommen werden.“

 

 

 

20.11.2021