Dringend benötigt: KVBB liefert Schutzartikel an Arztpraxen aus

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) verteilt heute und morgen dringend benötigte Schutzartikel an die Praxen der Vertragsärzte und -psychotherapeuten im Land Brandenburg. Jede Praxis erhält zehn FFP2-Masken sowie 50 OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz).

 

Dazu sagt Holger Rostek, für die Logistik verantwortlicher Vorstand der KVBB: „Das wichtigste ist, dass unsere Ärzte und Psychotherapeuten in der Corona-Pandemie ausreichend geschützt sind. Sie stehen in der ersten Reihe und behandeln nicht nur COVID-19-Patienten, sondern halten auch die ambulante Regelversorgung aufrecht. Die aktuelle Lieferung ist dafür leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber wir können nur das weitergeben, was wir erhalten.“

 

In der Beschaffung fährt die KVBB dreigleisig. Es wurde Bedarf auf Bundesebene angemeldet, und über das Brandenburger Gesundheitsministerium bestellte Schutzmasken wurden von der KVBB finanziert. Darüber hinaus sondieren vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit Angebote, prüfen Anbieter auf Seriosität und tätigen eigene Bestellungen.

 

„Sobald weitere Lieferungen bei uns eintreffen, werden wir diese wieder innerhalb kürzester Zeit zu unseren Mitgliedern sowie in die von uns betriebenen Corona-Abklärungsstellen und ärztlichen Bereitschaftspraxen bringen. Dafür danke ich dem Deutschen Roten Kreuz, unserem Logistikpartner“, so Holger Rostek weiter. Die aktuelle Lieferung kam am Donnerstag und Freitag im Logistikzentrum der KVBB an und wurde am Wochenende für die rund 3.300 Praxen im Land Brandenburg konfektioniert, damit gleich am Montagmorgen die Auslieferung starten konnte.

06.04.2020