Impfschutz verfliegt nicht nach sechs Monaten

Booster-Impfungen aktuell für besonders Gefährdete

Pressemitteilung

 

Vor allem Menschen gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung erhalten derzeit eine Corona-Auffrischimpfung in den Brandenburger Arztpraxen. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) hin. Die STIKO empfiehlt die Impfung frühestens sechs Monate nach der zweiten Impfung und zwar diesen Personengruppen:

  • Personen ab 70 Jahren
  • Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen
  • Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt mit den zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt
  • Personen mit Immundefizienz, z. B. Patienten mit Krebs, Autoimmunerkrankungen, HIV
  • Personen, die mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden (4 Wochen nach Erstimpfung)

MUDr./ČS Peter Noack, Vorstandsvorsitzender der KVBB: „Wichtig ist es, jetzt schnell die besonders gefährdeten Menschen nochmals zu immunisieren. Grundsätzlich haben aber alle Personen, deren Grundimmunisierung bereits sechs Monate oder länger zurückliegt, einen Anspruch auf eine Auffrischung. Der Impfschutz verfliegt aber nicht direkt nach sechs Monaten, sondern baut sich langsam ab. Daher muss niemand auf den Stichtag genau nach sechs Monaten erneut geimpft werden. Termine, die einige Wochen später liegen, sind medizinisch unproblematisch.“

 

Erster Ansprechpartner für die Booster-Impfung ist der eigene Hausarzt bzw. behandelnde Arzt. Für Brandenburger ohne eigenen Arzt hat die KVBB auf ihrer Website Listen mit impfenden Arztpraxen veröffentlicht: www.kvbb.de/patienten/impfpraxen

 

Darüber hinaus veröffentlicht das Land Impfangebote ohne Termin:

https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/impfen-ohne-termin/

 

 

12.11.2021