Nach Aufnahmestopp im EvB – KVBB erweitert sofort Behandlungsangebot

Am Mittwoch wurde für das Potsdamer Ernst-von-Bergmann-Klinikum ein Aufnahmestopp verhängt. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) hat darauf unverzüglich reagiert und die von ihr betriebene ärztliche Bereitschaftspraxis am St. Josefs-Krankenhaus Potsdam mit zwei Ärzten doppelt besetzt. Dies war nur aufgrund des großen Engagements innerhalb der ambulanten Ärzteschaft möglich.

 

Dazu sagt MUDr./ČS Peter Noack, Vorstandsvorsitzender der KVBB: „Wir haben sofort nach Bekanntwerden des Aufnahmestopps gehandelt. Unser Ziel ist es, die Rettungsstellen der Potsdamer Krankenhäuser zu entlasten und die Patienten bedarfsgerecht zu versorgen. Danke daher an die Ärztin, die gestern Mittag spontan zugesagt hat und ab 15:00 Uhr in der Bereitschaftspraxis Akutpatienten behandelt hat. Danke an die Kollegin, die den Bereitschaftsdienst organisiert und danke an alle anderen Kolleginnen und Kollegen, die sich weit über die normalen Arbeitszeiten hinaus so stark für die Patientenversorgung in der Stadt Potsdam und im ganzen Land Brandenburg engagieren.“

 

Neben den Versorgungsangeboten in den Praxen ist auch die kostenlose Rufnummer 116117 für die Patienten da. Bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen wird Patienten hier rund um die Uhr geholfen. Bei lebensbedrohlichen Beschwerden, zum Beispiel Verdacht auf einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, wählen Sie die Notrufnummer 112.

02.04.2020