Sprechstunde im Wohnzimmer mit „Baby on time“

In Brandenburg unterstützen KV und AOK die Nutzung von Videosprechstunden

Gemeinsame Presseinformation der Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg und AOK Nordost – Die Gesundheitskasse

 

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg beteiligt sich ab sofort an der Umsetzung des AOK-Vorsorgeprogrammes zur Vermeidung von Frühgeburten, „Baby on time“. Auf ihre Anregung hin wurde zudem ein Angebot für Videosprechstunden fest in dem neuen Versorgungsvertrag verankert. Damit unterstützen AOK und KV in Brandenburg die Nutzung von Videosprechstunden als sinnvolle Ergänzung insbesondere der ambulanten Versorgung im ländlichen Raum.

 

„Baby on time“ senkt Frühgeburtenrate um über 30 Prozent

Schwangerschaftsdiabetes, Vaginalinfektionen, zu viel Stress: Es gibt einschlägige Risikofaktoren für Frühgeburten, die man in den Griff bekommen kann. Die AOK Nordost hat deshalb mit den regionalen Berufsverbänden der Frauenärzte und Diabetologen „Baby on time“ entwickelt. Das Programm nimmt einschlägige Risikofaktoren für Frühgeburten von Anfang an in den Blick und ermöglicht im Bedarfsfall eine schnelle Intervention. Einer externen Evaluation zufolge kann mit „Baby on time“ die Frühgeburtenrate um über 30 Prozent gesenkt werden. „Wir freuen uns, dass wir die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg als kompetenten und verlässlichen Partner für die Umsetzung unseres Vorsorgeprogramms ‚Baby on time‘ gewinnen konnten“, sagt Daniela Teichert, Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost.

 

Videosprechstunden für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung

Videosprechstunden als Ergänzung des persönlichen Arzt-Patienten-Kontakts können die medizinische Versorgung gerade auf dem Land enorm erleichtern. Die AOK Nordost setzt sich deshalb seit Langem für ihren Einsatz ein und hat die Anregung der KV entsprechend positiv aufgenommen. „Videosprechstunden fest in bestehende Versorgungsverträge zu integrieren, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung“, so Daniela Teichert. „Mit ‚Baby on time‘ setzen wir dieses Konzept in die Praxis um und können es aus der Praxis heraus weiterentwickeln.“

 

Bestmöglicher Start ins Leben

„Kindern den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen, ist das Ziel unseres Versorgungsvertrages“, ergänzt Dr. Peter Noack, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg. „Mit jedem vermiedenen Risiko tragen wir dazu bei, Frühgeburten zu verhindern und Mutter und Kind gesund zu erhalten.“ 

 

„Baby on time“ ist Teil der AOK-Initiative Stadt.Land.Gesund.

 

 

14.07.2020