Versorgungsziele regional anpassen, Budgetierung abschaffen

KVBB diskutierte mit Gesundheitspolitikern

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) hat heute mit brandenburgischen Bundes- und Landespolitikern, die Frage diskutiert, was die Parteien im Bereich Gesundheit nach der Bundestagswahl planen. Den Hintergrund der Veranstaltung erläutert MUDr./ČS Peter Noack, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg:

 

„Wir haben die heutige Veranstaltung mit den Worten `Politik als Partner der ambulanten Versorgung´ überschrieben. Denn es ist die Politik, die den Rahmen setzt und es in der Hand hat, ob wir als Ärzteschaft unsere Patienten optimal versorgen können. Jetzt, so kurz vor der Bundestagswahl, ist für uns genau der richtige Zeitpunkt, die aktuellen Herausforderungen in der ambulanten Versorgung zu erläutern und die eigenen politischen Standpunkte aktiv zu artikulieren. Unsere Forderungen reichen dabei von der Anpassung regionaler Versorgungsstrukturen über die Ausrichtung der Versorgungsziele an heutige und zukünftige Versorgungsbedarfe bis hin zur Abschaffung der Budgetierung. Wir werden diese und weitere Punkte in einer politischen Agenda `Gesundes Brandenburg´ zusammenfassen und noch vor der Bundestagswahl mit der Vertreterversammlung diskutieren.“

 

Gesprächspartner der KVBB am 30 August waren:

  • Herr Michael Stübgen (CDU) , Mitglied des Deutschen Bundestags
  • Frau Maja Wallstein (SPD) , Mitglied im SPD-Landesvorstand
  • Herr Norbert Müller (DIE LINKE), Mitglied des Deutsches Bundestags
  • Frau Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen),  Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Brandenburger Landtag
  • Frau Linda Teuteberg (FDP),  Stellvertretende Vorsitzende der Brandenburger FDP
  • Herr Dr. Rainer van Raemdonck (AfD),  Mitglied des Brandenburger Landtags und gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion.

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31.08.2017